
Der Sterlet ist der kleinste Stör mit charakteristischer spitzer Schnauze und Reihen knöcherner Schilde. Erreicht 16 kg.
Frisst Insektenlarven, Würmer, kleine Krebstiere und Muscheln. Lokalisiert Nahrung am Grund mit empfindlichen Barteln.
Am aktivsten bei 10–20 °C. Frisst die ganze warme Saison. Spitzenaktivität im Frühjahr nach dem Laichen und im Herbst. Bleibt tief.
Hält sich in tiefen Abschnitten großer Flüsse mit Sand- oder Kiesgrund und mäßiger Strömung auf. Wandert zum Laichen stromaufwärts.
Wird auf Tauwürmer, Maden und Larven gefangen. Grundmontage ist die Hauptmethode. Der Köder muss in der Strömung auf dem Grund liegen.
Der Sterlet ist in vielen Regionen eine geschützte Art. Lokale Vorschriften vor dem Angeln prüfen. Wo erlaubt, tiefe Stromrinnen befischen. Beim Freilassen sorgfältig handhaben — Kiemen nicht berühren.